Schon 1934 wurde mit Baumaßnahmen an der LMuna begonnen. Es entstanden neben einem Wohngebiet, Wachgebäuden, Küche, Kasino, Kino, Kfz-Werkstatt, Kfz-Garagen, einer Tankstelle, Tiefbrunnen, Wasserentsorgungsanlage, Feuerwache, Lokschuppen, Munitionsarbeitshäusern auch 64 Bunker, ein Stellwerk an der Strecke Weimar – Gera mit Ladung für 50 – 60 Lkw täglich. Beschäftigte in Friedenszeit 200 bis 250, im Krieg 400 bis 500 in Tag- und Nachtschichten. 1944 begann der Bau eines Häftlingslagers mit drei Baracken. Tarnname – ab 1944 „Ortrud“.
Nach Vernichtung der LMuna sollte 1946 das Dorf Goldborn am Republikaner mit 300 Einwohnern und Grundstücksflächen von 1500 qm errichtet werden.
Bei einer Wanderung erleben wir noch einmal die Entwicklung vom Bau bis zur Vernichtung der Luftmunitionsanstalt (LMuna) vor Ort.
Die Wanderung führt Jörg Kießling aus Tautenhain.
Treffpunkt am Ende der Ortsverbindungsstraße zur Muna beim Malerbetrieb Weidner
am 18.04.2026 um 10.00 Uhr.
Bitte anmelden per Mail unter info@heimatverein-bkl.de
Die Wanderung ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.